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Präklinische Bildgebung

MIKRO-COMPUTERTOMOGRAPHIE


Bildnachweis: Copyright Medizinische Universität Graz

Die Mikro-Computertomographie (SkyScan 1276© von Bruker) ist ein hochauflösendes, nicht-invasives radiographisches Bildgebungsverfahren, das sowohl für pathologische und physiologische Analysen in vivo als auch für in vitro Oberflächen- und Strukturanalysen von Materialien und Implantaten eingesetzt werden kann. Dank gut entwickelter Kontrastmittel ist es möglich, nicht nur Knochen, sondern auch Weichgewebe zu untersuchen. Die maximale Auflösung in vivo beträgt 9 Mikrometer, für Ex-vivo-Analysen 5 Mikrometer.

Einige der Hauptanwendungsgebiete sind:

  • Knochendichtemessung
  • Krebsforschung
  • Ganzkörperfettmessung
  • Materialanalyse

KONTAKT
Karoline Fechter
Medizinische Universität Graz
cellbank@medunigraz.at

ULTRASCHALLBILDGEBUNG


Bildnachweis: Copyright Medizinische Universität Graz

Das nicht-invasive Mikro-Ultraschall-Bildgebungssystem Vevo3100 von FujiFilm VisualSonics dient der Überwachung von Langzeitstudien und bildgebungsgesteuerten Anwendungen. Die leistungsstarke Kombination aus hohen Bildraten und fortschrittlicher Bildverarbeitung reduziert Speckle-Rauschen und Artefakte, wodurch wichtige Informationen für In-vivo-Studien an Kleintieren erhalten bleiben. Die Hauptanwendungsgebiete sind Kardiologie, Entwicklungs- und Schwangerschaftsforschung, Abdomen-Screening und Krebsforschung.

  • Farb- und Power-Doppler-Modi zur Quantifizierung des Blutflusses und anatomischen Identifizierung
  • 3D-Mode Bildgebung & Volumenanalyse
  • VevoStrain™ Analyse-Software für die kardiologische Forschung

KONTAKT
Karoline Fechter 
Medizinische Universität Graz
pci@medunigraz.at

OPTISCHE IN-VIVO-BILDGEBUNG


Bildnachweis: Copyright Medizinische Universität Graz

Imaging, Lago OncoMed Solution bietet eine unübertroffene Empfindlichkeit für Biolumineszenz- und Fluoreszenz- (einschließlich Nahinfrarot-) In-vivo-Bildgebung. Das Gerät ist mit LED-Beleuchtung, einer -90°C gekühlten Kamera, 14 Wellenlängen/20 Filtern (kein Filterwechsel erforderlich) und einer Kapazität von 10 Mäusen ausgestattet. Das optische Bildgebungssystem dient der Untersuchung des Krankheitsverlaufs, des Therapieansprechens und der Zellmigration in Kleintiermodellen.

KONTAKT
Karoline Fechter
Medizinische Universität Graz
pci@medunigraz.at

MAGNETRESONANZTOMOGRAPHIE


Bildnachweis: Copyright Medizinische Universität Graz

Die MRT ist in der Lage, die Aussagekraft aller In-vivo-Studien zu erhöhen, da sie nicht invasiv ist, mehrere In-vivo-Messungen in einer einzigen Bildgebungssitzung ermöglicht und die therapeutischen Wirkungen im Laufe der Zeit am selben Tier verfolgt werden können (jedes Tier dient als eigene Kontrolle). In enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz betreibt die Core Facility for Preclinical Imaging ein 7-Tesla-Kleintier-MRT-System am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz.

Das 7T-System ist für den Einsatz an Mäusen und Ratten optimiert und deckt in vivo MRT-Protokolle ab:

  • Kardiovaskuläre Bildgebung
  • Quantitative Blutflussmessungen, Perfusionsmessungen
  • Volumetrische/quantitative Fettbildgebung
  • 1H-Spektroskopie von Hirnstoffwechselprodukten
  • Wasserdiffusion und Diffusionstensor-Bildgebung
  • Tumorbildgebung und Krebs-Staging
  • Zellverfolgung

KONTAKT
Clemens Diwoky
Universität Graz
clemens.diwoky@uni-graz.at

COLOVIEW® SYSTEM

 

Das ColoView® System bietet die Möglichkeit, eine Koloskopie und Gewebebiopsie bei Mäusen und Ratten durchzuführen. Bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen des Dickdarms oder bei der Untersuchung von Dickdarmkarzinom-Modellen ist es wichtig, den Krankheitsverlauf zu beobachten oder zu verschiedenen Zeitpunkten der Erkrankung Gewebe für weitere Untersuchungen zu gewinnen. Mit dem ColoView® System ist es möglich, durch kurze Eingriffe unter Narkose die pathogenen Veränderungen am gleichen Tier über die Zeit zu verfolgen.

KONTAKT
Tarek Moustafa
Medizinische Universität Graz
tarek.moustafa@medunigraz.at

PRECLINICAL IMAGING LABORATORIUM (PIL)

Bildnachweis: Copyright Medizinische Universität Wien

Hochauflösende, multimodale PET/MRT/CT Geräte ermöglichen eine detaillierte anatomische, funktionelle, multiparametrische und metabolische Bildgebung in Kleintieren. Das Preclinical Imaging Laboratorium-PIL ist mit einem 9.4 Tesla Kleintier-MRT-System mit integriertem Insert für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), sowie einem präklinischen nanoScan PET/CT-Scanner ausgestattet.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Methodik ist die Möglichkeit, nicht-invasive Langzeitstudien an lebenden Organismen durchzuführen. Dadurch lassen sich Krankheitsverläufe präzise über Zeiträume hinweg beobachten und Therapieerfolge neuartiger Behandlungsansätze quantitativ erfassen.

Unser Schwerpunkt liegt auf der Optimierung translationaler, multimodaler Bildgebungsverfahren für verschiedene Forschungsbereiche – darunter Neurologie, Onkologie, Herz-Kreislauf-Forschung und Pharmakologie.

Ergänzt wird diese Methodik mit weiteren Bildgebungsmodalitäten wie zum Beispiel:

  • SPECT/CT
  • BLI/FLI/X-Ray Optische Bildgebung (LagoX)
  • Ultraschall (VisualSonics Vevo 3100)
  • EchoMRI-100H (Body composition scanner für Mäuse)

KONTAKT
Thomas Wanek und Claudia Kuntner-Hannes
Preclinical Imaging Laboratorium – PIL
Medizinische Universität Wien
pil@meduniwien.ac.at

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Biomodellen (The 3R Society)
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