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Replacement - Vermeidung

Der komplette Ersatz von Tierversuchen durch alternative Methoden ist das höchst gefasste Ziel, was die zukünftige Forschung betrifft. Man muss aber diese Thematik auch realistisch betrachten, dass dieses Ziel nie zu 100% erreicht werden kann. Die Wissenschaft befindet sich aber zumindest schon auf einem guten Weg dahin das Replacement voranzutreiben und hat bereits verschiedenste Ersatzmethoden zu bieten:

  • Humane und tierische Zell- und Gewebskulturen (in vitro)
  • mathematische Modelle und Computermodelle (in silico)
  • Organ on a Chip
  • Verwendung einfacher Organismen wie Bakterien oder Wirbellose (z.B. Fadenwürmer) bzw. inklusive unreife Formen bzw. Frühformen (z.B. Embryos von Säugetieren, Vögeln und Reptilien)
  • Verwendung von Computersimulationen und Modellen (künstliches Hasenohr, künstlicher Schweinekopf) in der Lehre
  • einwilligungsfähige Versuchspersonen

Am Anfang einer Tierversuchsplanung steht immer die Frage, ob es eine Alterativmethode zum geplanten Tierversuch gibt, wenn ja muss diese Alternativmethode verwendet werden und es darf kein Tierversuch durchgeführt werden. Bis heute können aber alternative Methoden noch keine komplexen Phänomene, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson, oder immunologische Erkrankungen bis ins Detail nachstellen. Somit kann hier der Tierversuch  nicht komplett ersetzt werden, aber sehr wohl können Reduction und Refinement hier zu tragen kommen.


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Gesellschaft zur Förderung von Alternativen
Biomodellen (The 3R Society)
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