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Biological Variation and Reproducibility


Veröffentlicht am: Mittwoch, den 24 November 2021 um 12:00 Uhr


Um eine solide Grundlage für nachfolgende Studien zu schaffen, ist es Grundvoraussetzung, dass wissenschaftliche Ergebnisse reproduzierbar sind. Es wird jedoch häufig festgestellt, dass Studien, die ein signifikantes Ergebnis vorweisen, nicht reproduzierbar sind. Dieser Mangel an Reproduzierbarkeit wurde auch unter anderem in einer 2016 in Nature veröffentlichten Umfrage beschrieben, wonach mehr als 70 % der Wissenschaftler*innen die Experimente anderer Forscher*innen nicht reproduzieren konnten sowie mehr als die Hälfte aller befragten Personen ihre eigenen Experimente nicht reproduzieren konnten1.

Während den 3R-Tagen hielt Dr. Bernhard Voelkl von der Universität Bern einen Vortrag über Probleme der Reproduzierbarkeit von Tierversuchen und wie diesen entgegengewirkt werden kann.2,3. Gemeinsam mit Prof. Hanno Würbel ist im Rahmen dieser Arbeit durch Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds, des NC3Rs und des European Research Council ein Video entstanden, das die Problematik veranschaulichen soll und Forscherinnen Lösungsansätze für eigene Projekte aufzeigt.


Sollten Sie weitere Fragen zum Video oder dazugehörigen Studie haben, finden Sie am Ende des Artikels Kontaktinformationen und Links zu den relevanten Studien.





Quellen:

1 Baker, M. 1,500 scientists lift the lid on reproducibility. Nature 533, 452–454 (2016). https://doi.org/10.1038/533452a

2 Voelkl, B., Altman, N.S., Forsman, A. et al. Reproducibility of animal research in light of biological variation. Nat Rev Neurosci 21, 384–393 (2020). https://doi.org/10.1038/s41583-020-0313-3

3 Voelkl, B., Würbel, H., Krzywinski, M. et al. The standardization fallacy. Nat Methods 18, 5–7 (2021). https://doi.org/10.1038/s41592-020-01036-9


Kontakt:

Dr. Bernhard Voelkl

Abteilung Tierschutz
Veterinary Public Health Institut
Universität Bern

E-Mail: bernhard.voelkl@vetsuisse.unibe.ch


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