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Neuer Reduction-Beitrag: „Sexismus“ im Tierversuch

Gemäß dem Prinzip der Reduction, einem der 3R im Tierversuch, ist es wesentlich dafür zu sorgen, dass möglichst wenige Tiere zum Zwecke der Forschung verwendet werden. Zur Erreichung dieses Ziels besteht eine Vielzahl an Möglichkeiten. Beispielsweise mit Hilfe von statistischen Verfahren und Zuchtprogrammen kann im Voraus genau berechnet werden, wie viele Tiere benötigt werden, um gewisse Parameter untersuchen zu können. So wird auch die Zucht von surplus animals, jenen Tieren, die nicht im Experiment eingesetzt werden können, vermieden. Ebenso die Verwendung von Tieren beider Geschlechter im Versuch leistet einen Beitrag zur Reduction.

 

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Unter Verminderung (Reduction) wird unter anderem auch die maximal mögliche Reduktion der in einem Tierversuch verwendeten Tiere verstanden. Essenziell hierbei ist jedoch, dass die Qualität und der Informationsgehalt der Forschungsergebnisse nicht negativ beeinflusst werden. Es gibt unterschiedliche Maßnahmen zur erfolgreichen Implementierung von Reduction, unter anderem die PREPARE und ARRIVE Guidlines der Norecopa. 


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Ginger tool - für den Stichprobenplan bei Tierversuchen

Leider werden viele Mehrgruppentierversuche immer noch mit Hilfe von t-Tests mit zwei Stichproben geplant und ausgewertet, was ineffizient ist und mehr Tiere erfordert als eine angemessene Planung und Auswertung mit ANOVA. Ein Grund für diese unglückliche Situation könnte der Mangel an Werkzeugen zur Berechnung des Stichprobenumfangs für ANOVA-basierte multiplicity-corrected post-hoc pairwise comparisons sein, da für diese Aufgabe keine einfachen Formeln verfügbar sind. Das GINGER (General Simulation-Interpolation Tool for Designing Multigroup Experiments) wurde entwickelt, um diese Lücke zu schließen. Es basiert auf einer effizient gestalteten Simulation, die durch Interpolationen ergänzt wird und ist vollständig in einem reproduzierbaren und offenen, glänzenden R-Code geschrieben. Hier stellen wir rechnerische Details, grundlegende und erweiterte Funktionen von GINGER vor und erläutern seine Anwendung anhand von vier typischen Beispielen.

Univ. Prof. Dr. Georg Heinze
Medical University of Vienna, Center for Medical Data Science, Institute of Clinical Biometrics
https://www.meduniwien.ac.at/researcher/Georg_Heinze

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Breeding Calculator

Die Tierforschung ist ein wichtiges Instrument für biomedizinische und landwirtschaftliche Innovationen, wirft aber auch ethische und praktische Probleme auf. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die Zahl der Tiere zu verringern, die gezüchtet, aber nicht in der Forschung verwendet werden, weil sie entweder nicht die gewünschten genetischen Merkmale tragen oder weil sie für den Versuchsbedarf überflüssig sind. Diese Tiere stellen eine Verschwendung von Ressourcen dar, sind eine potenzielle Quelle für Tierleid und haben einen negativen Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung der Tierforschung. Daher ist es wichtig, Zuchtstrategien zu entwickeln und umzusetzen, die die Nutzung der Tiere optimieren und die Erzeugung überzähliger Tiere minimieren. In diesem Vortrag wird der aktuelle Stand der Technik im Zuchtmanagement vorgestellt. Wir diskutieren die Vor- und Nachteile verschiedener Zuchtsysteme, von Zuchtzielen und berechnen die benötigten Züchter unter Berücksichtigung stochastischer Prozesse.

Prof. Dr. Thorsten Buch
Universität Zürich, Institut für Labortierkunde
https://www.med.uzh.ch/de/UeberdieFakultaet/fakultaetsmitglieder/buchthorsten.html

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Gesellschaft zur Förderung von Alternativen
Biomodellen (The 3R Society)
Postfach 0014
A-8036 Graz